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Das integrale Weltbild

Eine Landkarte ist sehr hilfreich, um die Realität besser zu begreifen.
Die integrale Landkarte arbeitet mit fünf zentralen Begriffen:

Zustände:

Jedem Menschen sind verschiedene Zustände des Bewusstseins zugänglich. Die bekanntesten sind der Wachzustand, das Träumen, der Tiefschlaf. Daneben gibt es bspw. meditative Zustände, Trance- Zustände...

Stufen:

Bewusstsein unterliegt einer Evolution. Es entwickelt sich in einer gesetzmäßigen Stufenfolge, vom Konkreten zum Abstrakten, vom Einfachen zum Komplexen, vom Egozentrischen über Ethnozentrisches zum Globalen, vom Beschränkten zum Umfassenden.

Linien:

Bewusstsein besteht aus einem Spektrum von vielen Linien: kognitive Intelligenz, emotionale Intelligenz, moralisches Urteil, Sozialkompetenz, psycho-sexuelles Bewusstsein, Spiritualität, musische Intelligenz ..., um nur einige wesentliche Linien zu nennen. Diese Linien entwickeln sich weitgehend unabhängig voneinander; d.h. ein Mensch kann beispielsweise hochintelligent, aber moralisch sehr tiefstehend sein.

Typen:

Nützlich zur Charakterisierung von Bewusstsein sind ferner Typologien. Einige bekanntere sind etwa männlich / weiblich, Yin / Yang, Dauertendenz / Wechseltendenz und introvertiert / extrovertiert, oder die zwölf astrologischen Tierkreiszeichen.

Quadranten:

Bewusstsein ist ein Phänomen, dass sowohl innen existiert wie außen, das im Einzelnen besteht wie im Kollektiven. Daraus ergeben sich vier Quadranten: innen-einzeln (Ich-Perspektive, Geist), außen-einzeln (Es-Perspektive, Materie), innen-kollektiv (Wir-Perspektive, Kultur), außen-kollektiv (Sie-Perspektive, Gesellschaft).
Oder anders gesagt: Das Schöne, das Wahre und das Gute.

Diese Landkarte ermöglicht ein sehr umfassendes Verständnis der Welt, insbesondere der Bewusstseins-Phänomene, ohne etwas ausgrenzen zu müssen: moderne naturwissenschaftliche Erkenntnis kommt genauso zu ihrem Recht wie uralte spirituelle Weisheit, psychologische Innenschau genauso wie gesellschaftliche Außenschau - eben ein integrales Weltbild!

Integrale Lebenspraxis

Eine Landkarte ist sehr hilfreich, um die Realität besser zu begreifen. Aber sie kann niemals die Realität ersetzen.

Um das eigene Bewusstsein und die Lebensführung zu entwickeln und möglichst breit auf ein integrales Niveau zu entfalten, ist es wichtig, in allen wesentlichen Entwicklungs-Linien eine bewusste, aktive Praxis zu betreiben.

Die wesentlichen Elemente so einer ILP (integralen Lebens-Praxis) sind:

Körper:

Dies umfasst sportliche Aktivitäten, gesunde Ernährung, Yoga und ähnliche Praktiken....

Geist:

Lesen, Lernen, Weltbild, geistige Auseinandersetzung, mentales Training....

Spirit:

Meditation, spirituelle Praktiken verschiedener Traditionen

Schatten:

Selbsterfahrung, Psychotherapie, Traumarbeit, Kunsttherapie...

Zusätzliche Elemente können sein:

Ethik, Sexualität, Arbeit, Emotionen, Beziehungen, Kunst,...

Die Grundregel ist ganz einfach: wähle aus jedem der Bereiche eine Praxis aus, und praktiziere sie!

Mehr über den integralen Ansatz

findet sich auf der Website des Integralen Forums, in vielen Büchern von Ken Wilber und anderen integralen Autoren.
(Siehe auch in meinen Literatur-Tipps.)

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Mit Silvia Meyer & Raymond Fismer

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Artikel
Ein ganzer Mann

in "integrale perspektiven"
Ausgabe 12 - März 2009

Hier als pdf (1,1 MB)
oder als html-Seite

Gesprächszeit
19.03.10 im Nordwestradio:

"Raymond Fismer - Bewusstseinsforscher"
als mp3

als Podcast
Interview

zum integralen Mann-Sein auf www.mann-sein.ch

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